BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 147

Bibliothek Erlangen, Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Signatur

B 22 (früher Ms. 2008)

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 134

Beschreibung

Fragment; Pergament; 1 Blatt; 38,0 x 29,5 cm; moderner weißer Pappumschlag; vorgängige Signatur Ms. 2008 auf dem oberen Rand von f. 1v und auf einem Papierschild auf dem unteren Rand von f. 1v. - Einrichtung: Schriftspiegel 31,5 x 22,7 cm (sowie eine 5,0 cm breite Spalte am äußeren Rand); zweispaltig; 44 Zeilen; Überschriften auf dem Rand in Capitalis; Psalmenzitate in roter Farbe. - Schrift: karolingische Minuskel von einer Hand des 11. Jahrhunderts; marginal eingetragene Sachglossare von einer zweiten Hand.

Geschichte

Codex, aus dem das Fragment stammt, der Schrift nach im 11. Jahrhundert entstanden; im 17. Jahrhundert diente das Blatt nach einer Notiz von 1665 auf dem Innenrand der Versoseite als Aktenumschlag; später befand es sich im Besitz von Dr. E. Droysen in Bromberg, gelangte danach über Professor R. Henning in Straßburg an E. Steinmeyer, welcher das Fragment 1895 der Universitätsbibliothek Erlangen schenkte.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • D. Hüpper-Dröge, Schild und Speer, S. 401f.
  • O. Pültz, Die deutschen Handschriften der Universitätsbibliothek Erlangen, S. 36
  • E. von Steinmeyer, Die jüngeren Handschriften der Erlanger Universitätsbibliothek, S. 79
  • StSG. IV, S. 429, Nr. 134.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.ahd-portal.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/147 [Stand 20.09.2017].