BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 409 (II)

Bibliothek London, The British Library
Signatur

Egerton 267 [f. 40-42]

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 676

Beschreibung

Fragment; Pergament; 1 Einzelblatt und 1 Doppelblatt; Einzelblatt 16,5 x 12,4 cm; Doppelblatt je Blatt 19,6 x 14,5 cm; Blätter von jüngerer Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite mit 46, 40 und 41 bezeichnet; heute von 40 bis 42 gezählt; Fragmentsammlung in modernem Bibliothekseinband. - Einrichtung: Schriftspiegel 15,5 x 9,0 cm; einspaltig; 18 Zeilen; f. 41r, 42r schlichte Initialen in rotbrauner Farbe. - Schrift: karolingische Minuskel von einer Hand des 10. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex, aus dem das Fragment stammt, der Schrift nach im 10. Jahrhundert entstanden; das Einzelblatt wurde als Einbandmakulatur für eine Handschrift oder einen Druck der Universitätsbibliothek Helmstedt oder der Herzoglichen Bibliothek in Wolfenbüttel verwendet; die Fragmentsammlung wurde 1833 im Nachlass des Oberappellationsgerichtsrates E.P.J. Spangenberg (1784-1833) in Celle gefunden und zusammen mit anderen Handschriften seiner Sammlung öffentlich verkauft; das British Museum erwarb die Fragmentsammlung im März 1834 von dem Antiquar Th. Rodd.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • I. Kelling, Die althochdeutschen Aratorglossen, S. 11
  • P. Lehmann, Mitteilungen aus Handschriften, II, S. 8-11
  • MBK., Ergänzungsband I, 3, S. 303
  • R. Priebsch, Deutsche Handschriften in England, II, S. 63, Nr. 85
  • A. Schlechter, Die althochdeutschen Aratorglossen, S. 307f. und passim
  • H. Thoma, PBB. 73 (1951), S. 231f.
  • StSG. V, S. 63, Nr. 676.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.ahd-portal.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/409 (II) [Stand 19.09.2017].

Letzte Änderung: Laura Potratzki, 15.03.2017