BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 495

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 5260

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 333

Beschreibung

Codex; Pergament; 39 Blätter und 1 Nachsatzblatt; nach f. 16 neuzeitliches Papierblatt; 21,5 x 14,8 cm; brauner Ledereinband mit blindgepreßter Ornamentik und 1 Schließe. - Einrichtung: Schriftspiegel 17,0 x 10,0/11,0 cm; einspaltig; 29 Zeilen; rote Überschriften und einfache Initialen; rote Zickzackverzierungen innerhalb der Zeilen; zahlreiche neuzeitliche Randeinträge. - Schrift: 12. Jahrhundert; Urkunde Karls des Großen von jüngerer Hand.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 12. Jahrhundert entstanden; ein Exlibris von 1654 weist auf Chiemsee; nach der Signatur im Innendeckel vorne befand sich die Handschrift später im Besitz von J.C. von Lippert; nach E. Steinmeyer war der Codex Vorlage von Clm 3519 (BStK.-Nr. 465).

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • Catalogus Codicum Latinorum Bibliothecae Regiae Monacensis, I, 3, S. 2, Nr. 11
  • E. Fazzini, in: Teoria e pratica della traduzione nel medioevo germanico, S. 162
  • H. Mordek, Bibliotheca capitularium, S. 284, 314-319, 353f., 400, 903, 912
  • A. Niederhellmann, Arzt und Heilkunde in den frühmittelalterlichen Leges, S. 165 und passim
  • A. Niederhellmann, in: Wörter und Sachen im Lichte der Bezeichnungsforschung, S. 85
  • StSG. IV, S. 521f., Nr. 333.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.ahd-portal.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/495 [Stand 20.09.2017].

Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 23.06.2016